Odenwaldmuseum
In der Kellerei mit dem romantischen Innenhof ist das völlig neu gestaltete Odenwaldmuseum als Regionalmuseum entstanden. Die Sammlung, die seit 1910 besteht, wurde jetzt für eine neue Präsentation saniert, geordnet und ergänzt. Das mächtige Balkenwerk des im Jahre 1517 errichteten Speicherbaues ist ein beeindruckender Rahmen.
In vier Ebenen, die durch eine offene Treppenkonstruktion verbunden sind, ist das Museum untergebracht. Im Museum werden Arbeiten von Künstlern aus Michelstadt und Erbach gezeigt, die in ihrer Bedeutung weit über den Odenwald hinausreichen. Einen Gang durch die Geschichte bilden die Gruppen: Die Römer im Odenwald und Von der Mark Michelstadt zur Grafschaft Erbach", ein Barock- und ein Biedermeierzimmer. Weiterhin werden Vitrinen mit heimischer Töpferei und Zinngeschirr ausgestellt. Es wird eine wirklichkeitsgetreue Nachbildung einer Bauernküche, einer Bauernstube und einer Odenwälder Kammer gezeigt.
Bebilderung und Beschriftung erleichtern dem Besucher den Gang durch die Ausstellung. Durch den Ausbau der mächtigen Dachfläche ist eine Erweiterung des Museums erfolgt. Dort ist eine Dauerausstellung mit Bernsteinarbeiten des bekannten Odenwälder Künstlers Jan Holschuh eingerichtet.
In vielseitigen Sammlungen werden im Wechsel bedeutende Sonderausstellungen einbezogen.
Spielzeugmuseum Michelstadt
In Raum eins findet der Besucher besonders interessante Exponate aus dem weitgefächerten Spielwarenangebot, sowie Neuerwerbungen. Der Besucher soll auf den Museumsbesuch eingestimmt werden.
Die Räume zwei und drei als Mittelpunkt der Ausstellung zeigen eine Vielzahl von Puppenküchen, Schlaf- und Wohnzimmern, Kaufläden usw., die von Generation zu Generation weitervererbt worden sind.
Raum vier zeigt am Eingang Spielzeug aus Papier (Papiertheater, Puppenausschneidebögen, Bilderbücher usw.). Anschließend folgen in den Vitrinen auf der linken Seite Puppenstuben und Spielzeug aus Frankreich und Mexiko. Auf der rechten Seite und in der großen Fensternische werden in bunter Reihenfolge Spielzeuggebiete wie Jahrmarkt, Bauernhof, Eisenbahn, Holzspielzeug usw. die Blicke der großen und kleinen Besucher auf sich ziehen. Puppen in allen Größen und und den verschiedensten Materialien sind auf die einzelnen Ausstellungsräume verteilt. Insgesamt wird dem Besucher ein reichhaltiger Überblick der verschiedensten Spielsachen aus der Vergangenheit geboten. In Sonderausstellungen werden künftig weitere Sammlungsstücke gezeigt.Öffnungszeiten:
2. Samstag vor Ostern bis einschl. 1. November täglich (außer montags) 10.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr Im November samstags und sonntags 10.30 - 12.30 Uhr und 14.00 - 17.30 Uhr. In der Adventszeit zum Odenwälder Weihnachtsmarkt Michelstadt sowie vom 27. bis 30. Dezember nach VereinbarungEintritt:
Erwachsene 2,- DM, Kinder, Studenten, Rentner und Gruppen 1,- DMSammlungsgebiete:
Von Kindern benutzte Spielsachen (Puppenküchen, Zimmereinrichtungen, Kaufläden, Spielzeug aus Papier, Puppen u. a. m.)Privates Elfenbeinmuseum Michelstadt
Das Private Elfenbeinmuseum Michelstadt, einmalig in seiner Art, wurde 1976 von dem Elfenbeinschnitzermeister Ulrich Seidenberg im Haus des Elfenbeins gleich neben dem ehrwürdigen alten Rathaus gegründet. In dem früheren Schulhaus, das bereits vor dem 30jährigen Krieg erbaut wurde, befindet sich das Elfenbeinmuseum auf zwei Etagen. Es wird ständig durch neue Arbeiten und Ankäufe ergänzt, so dass dem Besucher immer wieder ein neues Bild im Haus des Elfenbeins geboten wird.
Die gezeigten Exponate geben einen Überblick über das eigene Wirken und Schaffen des Meisters und enthalten eine Fülle von Elfenbeinschnitzereien aus dem europäischen, asiatisch-indischen, afrikanischen und indonesischen Raum, die Ulrich Seidenberg in fast 30 jähriger Arbeit zusammengetragen hat.
Erotik Art: In einem besonderen Raum werden über 300 seltene und einmalige Unikate erotischer Kleinplastiken in echtem Elfenbein gezeigt sowie Grafiken und Skizzen.
Anschrift: Am Kirchplatz 7, 64720 Michelstadt, im Haus des Elfenbeins,
Träger und Leiter: Ulrich Seidenberg, Telefon (0 60 61) 31 57, Fax 31 57Motorrad-Museum
Sammlergebiete: Motorräder der 20 er und 30 er Jahre, überwiegend Fahrzeuge der Wirtschaftswunderzeit.
Das Museum zeigt ein Stück Zeitgeschichte über die Wiedermotorisierung der Nachkriegszeit. Zu sehen sind einige Vorkriegsmaschinen, die im Straßenbild nach 1945 noch zu finden waren, und vor allem die schönen Motorräder, Mopeds und Motorroller der tollen 50 er Jahre. In einem gemütlichen Raum, der mit Möbeln aus der Nierentischzeit ausgestattet ist, können bei Benzingebabbel Erfahrungen mit alten Maschinen und gute Tipps zur Restauration eines alten Motorrades ausgetauscht werden.
Öffnungszeiten: 1. März - 31. Oktober: Sa., So.
und an Feiertagen von 10:00 - 18:00 Uhr
vom 1. Juni bis 30. September auch an Werktagen von 10:00 - 18:00 Uhr.Anschrift: Hans-Jürgen Künzel, Walther-Rathenau-Allee 17, 64720 Michelstadt,
Tel. (0 60 61) 7 37 07